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Kinderarbeit: Ausbeutung beenden - Kinder stärken PDF Drucken E-Mail
fair anstaltet
Informations- und Gesprächsabend mit Barbara Küppers, terre des hommes Deutschlan
Datum: 08. September 2011
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Weltladen Bornheim, Berger Straße 133
Eintritt frei
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Unter dem Titel „Kinderarbeit: Ausbeutung beenden – Kinder stärken“ laden fair-ein e.V. und Weltladen Bornheim am Donnerstag, 8. September, 19:30 Uhr, zu einem Informations- und Gesprächsabend in den Weltladen Bornheim, Berger Straße 133, ein. Referentin ist Barbara Küppers, die Fachfrau zum Thema Kinderarbeit in der terre des hommes-Zentrale für Deutschland in Osnabrück. Der Eintritt ist frei.

Weltweit arbeiten circa 215 Millionen Kinder, 115 Millionen von ihnen unter ausbeuterischen Bedingungen auf Plantagen und in Minen, als Dienstmädchen, in der Sexindustrie, als Sklaven. Dabei ist die internationale Rechtslage eindeutig: Die ILO-Konvention 182 von 1999 sieht das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit vor, die ältere Konvention 138 (1973) zielt auf ein generelles Verbot von Kinderarbeit weltweit. Dennoch gibt es seriöse internationale Akteure, die auf die Stärkung arbeitender Kinder und die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen drängen. Einfache Verbote helfen nicht weiter. Der Abend möchte differenzieren und einerseits die Organisierung von Kindern beschreiben, um für bessere Arbeits- und Bildungsbedingungen zu streiten, andererseits Initiativen vorstellen, die ausbeuterische Kinderarbeit anprangern und beenden.


Der gemeinnützige fair-ein e.V. wurde 2005 gegründet und will Bürgerinnen und Bürger durch Informations-, Gesprächs- und Vortragsveranstaltungen, in Seminaren und kulturellen Events mit entwicklungspolitischen Zusammenhängen konfrontieren und Bildungsprojekte zum fairen Handel, zur Entwicklungshilfe und zur Nord-Süd-Problematik anbieten.

Mit der Beteiligung an Kampagnen soll die Öffentlichkeit für die ungerechten weltwirtschaftlichen Zusammenhänge sensibilisiert werden.

 
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terre des hommes, das heißt »Erde der Menschlichkeit«. Seit 40 Jahren ist der Name Programm: 1967 sorgen Bilder schwer verletzter Kinder im Vietnamkrieg für Wut und Entsetzen in der ganzen Welt.